Jesus, hab Erbarmen mit mir
Mk 10, 47
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
Sir 42, 15-25; Ps 33, 2-3.4-5.6-7.8-9. (R: vgl. 6a); Mk 10, 46-52
Sie kamen nach Jericho. Als er mit seinen Jüngern und einer großen Menschenmenge Jericho wieder verließ, saß am Weg ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Sobald er hörte, dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir! Viele befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich. Da warf er seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu. Und Jesus fragte ihn: Was willst du, dass ich dir tue? Der Blinde antwortete: Rabbuni, ich möchte sehen können. Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dich gerettet. Im gleichen Augenblick konnte er sehen und er folgte Jesus auf seinem Weg nach.
27.5. Donnerstag der 8. Woche im Jks. [IV]
Ein blinder Bettler schreit, um Jesu Aufmerksamkeit zu erhalten. Jesus verlangt von ihm, öffentlich seinen Wunsch auszusprechen. Nachdem der Blinde sehen will, gewährt ihm Jesus, sein Angesicht zu erblicken. Sehend kann er Jesus nach Jerusalem folgen, wo das Kreuz auf ihn wartet.