Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist?
Joh 14, 10
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
1 Kor 15, 1-8; Ps 19, 2-3.4-5b (R: 5a); Joh 14, 6-14
Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater. Alles, um was ihr in meinem Namen bitten werdet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bitten werdet, werde ich es tun.
3.5. (F) Hll. Apostel Philippus und Jakobus der Jüngere [P]
Philippus erhält von Jesus auf seine Frage eine bedeutsame Antwort. Der Vater offenbart sich durch seinen Sohn. Ich will Jesus besser kennenlernen, über seine Worte nachdenken und ihn in meinem Herzen anbeten. Jegliche Art der Liebesbezeugung an Jesus kommt einem Eintauchen in die Liebe des Vaters gleich.