Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab
Joh 15, 2
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
Apg 15, 1-6; Ps 122, 1-3.4-5 (R: 1b); Joh 15, 1-8
Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein kraft des Wortes, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so auch ihr, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.
5.5. Mittwoch der 5. Osterwoche [I]
Ich sollte bereit sein, mich vom Vater beschneiden zu lassen, denn manches an mir ist dem Reich Gottes nicht dienlich. Wird es mir genommen, sollte ich nicht traurig sein. Da auch ein Bauer Reben abschneidet, die keine Frucht bringen, sollte ich mich freuen, wenn der Herr meine Gaben einschränkt.