Eure Rede sei: Ja ja, nein nein
Mt 5, 37
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
2 Kor 5, 14-21; Ps 103, 1-2.3-4.8-9.11-12 (R: vgl. 8); Mt 5, 33-37
Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast. Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs! Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören; denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen. Eure Rede sei: Ja ja, nein nein; was darüber hinausgeht, stammt vom Bösen.
12.6. Samstag der 10. Woche im Jks. [II]
Jesus macht seinen Nachfolgern die Notwendigkeit einer eindeutigen Aussage klar. Er will, dass unser Sprechen sich an der einfachen und liebevollen Art orientiert, die er mit dem Vater gebraucht. Auf diese Weise entsteht Dankbarkeit, dass wir ohne Menschenfurcht mit Liebe sprechen können, im Wissen, dass er unsere Verteidigung übernimmt.