Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten
Lk 12, 4
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
Röm 4, 1-8; Ps 32, 1-2.5.10-11 (R: vgl. 7); Lk 12, 1-7
Unterdessen strömten Tausende von Menschen zusammen, sodass es ein gefährliches Gedränge gab. Jesus begann zu sprechen, vor allem zu seinen Jüngern: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei! Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, im Licht hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden. Euch aber, meinen Freunden, sage ich: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, danach aber nichts weiter tun können! Ich will euch zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen! Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten. Verkauft man nicht fünf Spatzen für zwei Pfennige? Und doch ist nicht einer von ihnen vor Gott vergessen. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.
15.10. Freitag der 28. Woche im Jks. [IV]
Glaube ich an Jesus, seinen Tod und seine Auferstehung und befolge freudig seine Worte, dann genieße ich schon jetzt das Erbe des Himmelreichs: seinen Frieden, Freude in Fülle, die Gemeinschaft mit ihm und den Menschen.