Ihr werdet alle genauso umkommen, wenn ihr nicht umkehrt
Lk 13, 3
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
Röm 8, 1-11; Ps 24, 1-2.3-4.5-6 (R: vgl. 6); Lk 13, 1-9
Zur gleichen Zeit kamen einige Leute und berichteten Jesus von den Galiläern, deren Blut Pilatus mit dem ihrer Opfertiere vermischt hatte. Und er antwortete ihnen: Meint ihr, dass diese Galiläer größere Sünder waren als alle anderen Galiläer, weil das mit ihnen geschehen ist? Nein, sage ich euch, vielmehr werdet ihr alle genauso umkommen, wenn ihr nicht umkehrt. Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms am Schiloach erschlagen wurden – meint ihr, dass sie größere Schuld auf sich geladen hatten als alle anderen Einwohner von Jerusalem? Nein, sage ich euch, vielmehr werdet ihr alle ebenso umkommen, wenn ihr nicht umkehrt. Und er erzählte ihnen dieses Gleichnis: Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum gepflanzt; und als er kam und nachsah, ob er Früchte trug, fand er keine. Da sagte er zu seinem Winzer: Siehe, jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen? Der Winzer erwiderte: Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen. Vielleicht trägt er in Zukunft Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen!
23.10. Samstag der 29. Woche im Jks. [I]
Der blinde Barthimäus macht sich in der Menge bemerkbar durch den Schrei „Jesus, Sohn Davids“. Obwohl körperlich blind, sieht sein Herz. Von Jesus aufgefordert, wirft er die Sicherheit des Mantels ab und hört nicht auf das Urteil der Menschen. Danke, Jesus, du hast mir den gleichen Mut geschenkt als du mich riefst.