Der Herr erwiderte ihm: Ihr Heuchler
Lk 13, 15
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
Röm 8, 12-17; Ps 68, 2 u. 4.6-7b.20-21 (R: 21a); Lk 13, 10-17
Am Sabbat lehrte Jesus in einer Synagoge. Und siehe, da war eine Frau, die seit achtzehn Jahren krank war, weil sie von einem Geist geplagt wurde; sie war ganz verkrümmt und konnte nicht mehr aufrecht gehen. Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sagte: Frau, du bist von deinem Leiden erlöst. Und er legte ihr die Hände auf. Im gleichen Augenblick richtete sie sich auf und pries Gott. Der Synagogenvorsteher aber war empört darüber, dass Jesus am Sabbat heilte, und sagte zu den Leuten: Sechs Tage sind zum Arbeiten da. Kommt also an diesen Tagen und lasst euch heilen, nicht am Sabbat! Der Herr erwiderte ihm: Ihr Heuchler! Bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe los und führt ihn zur Tränke? Diese Frau aber, die eine Tochter Abrahams ist und die der Satan schon seit achtzehn Jahren gefesselt hielt, sollte am Sabbat nicht davon befreit werden dürfen? Durch diese Worte wurden alle seine Gegner beschämt; das ganze Volk aber freute sich über all die großen Taten, die er vollbrachte.
25.10. Montag der 30. Woche im Jks. [II]
Als Christen genießen wir die Liebe des Vaters und Jesu. Wir hoffen, ihnen einmal von Angesicht zu Angesicht zu begegnen und bei ihnen zu wohnen. Wir können einander helfen, diese Gnade zu erwarten, indem wir tapfer die Schwierigkeiten überwinden und das Leid annehmen.