Aber nur eines ist notwendig
Lk 10, 42
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
Jona 3, 1-10; Ps 130, 1-2.3-4.5-6b.6c u. 7a u. 8 (R: 3); Lk 10, 35-42
Und am nächsten Tag holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. Wer von diesen dreien meinst du, ist dem der Nächste geworden, der von den Räubern überfallen wurde? Der Gesetzeslehrer antwortete: Der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle du genauso! Als sie weiterzogen, kam er in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn gastlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen zu dienen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat den guten Teil gewählt, der wird ihr nicht genommen werden.
5.10. Dienstag der 27. Woche im Jks. [III]
Jesus spricht mit Martha nach der Erzählung über den barmherzigen Samariter. Er betont, dass zuerst Gott gehört werden muss, bevor anderen gedient wird. Es darf nicht geschehen, dass andere verurteilt und an Jesus Befehle erteilt werden. Glaubensgeschwister sollen sich dabei helfen, Jesus gehorsam zu sein, um egoistisches Handeln zu vermeiden.