Im selben Augenblick konnte er sehen und folgte Jesus nach
Lk 18, 43
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
1 Makk 1, 10-15.41-43.54-57.62-64; Ps 119, 53 u. 61.134 u. 150.155 u. 158 (R: vgl. 88); Lk 18, 35-43
Es geschah aber: Jesus kam in die Nähe von Jericho, da saß ein Blinder an der Straße und bettelte. Er hörte, dass viele Menschen vorbeigingen, und fragte: Was hat das zu bedeuten? Man berichtete ihm: Jesus von Nazaret geht vorüber. Da rief er: Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Die Leute, die vorausgingen, befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Jesus blieb stehen und ließ ihn zu sich herführen. Als der Mann vor ihm stand, fragte ihn Jesus: Was willst du, dass ich dir tue? Er antwortete: Herr, ich möchte sehen können. Da sagte Jesus zu ihm: Sei sehend! Dein Glaube hat dich gerettet. Im selben Augenblick konnte er sehen. Da pries er Gott und folgte Jesus nach. Und das ganze Volk, das dies gesehen hatte, lobte Gott.
15.11. Montag der 33. Woche im Jks. [I]
Der Blinde bittet Jesus nicht um Almosen, sondern darum, wieder sehen zu können. Jesus wundert sich über diesen außerordentlichen Glauben. Aufgrund dessen geschieht ein doppeltes Wunder: der Blinde sieht und verlässt sein Bettlerleben, um dem Herrn zu folgen.