Heute muss ich in deinem Haus bleiben
Lk 19, 5
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
2 Makk 6, 18-31; Ps 3, 2-3.4-5.6-7 (R: vgl. 6b); Lk 19, 1-10
Dann kam er nach Jericho und ging durch die Stadt. Und siehe, da war ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war reich. Er suchte Jesus, um zu sehen, wer er sei, doch er konnte es nicht wegen der Menschenmenge; denn er war klein von Gestalt. Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste. Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus bleiben. Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf. Und alle, die das sahen, empörten sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt. Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Siehe, Herr, die Hälfte meines Vermögens gebe ich den Armen, und wenn ich von jemandem zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück. Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist. Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.
16.11. Dienstag der 33. Woche im Jks. [I]
Jesus wartet nicht, um zu hören, was der Vater ihm sagt, sondern kehrt sofort bei dem Sünder, einem verlorenen Schaf, ein. Die Liebe des Vaters ist so augenscheinlich und wunderbar, dass sie sofort umgesetzt werden kann. Jesus muss keine Menschen um Erlaubnis bitten, auch nicht jene, welche ihn kritisieren.