Herr, sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund
Mt 8, 8
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
Jes 2, 1-5 oder Jes 4, 2-6; Ps 122, 1-3.4-5.6-7.8-9 (R: 1b); Mt 8, 5-11
Als er nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn: Herr, mein Diener liegt gelähmt zu Hause und hat große Schmerzen. Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn heilen. Und der Hauptmann antwortete: Herr, ich bin es nicht wert, dass du unter mein Dach einkehrst; aber sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund! Denn auch ich muss Befehlen gehorchen und ich habe selbst Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es. Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, ich sage euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemandem gefunden. Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen;
29.11. Montag der 1. Woche im Advent [I]
Der heidnische Hauptmann weiß, dass es Juden verboten ist, das Haus von Heiden zu betreten und richtet deshalb diese Worte an Jesus. Jesus sind sie wohlgefällig, weil sie einen besonderen Glauben offenbaren. Jesus, dein Wort enthält die ganze Kraft deiner Liebe und kann dort hingelangen, wo niemand anderes eintritt.