Die Weisheit hat durch ihre Taten Recht bekommen
Mt 11, 19
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
Jes 48, 17-19; Ps 1, 1-2.3.4 u. 6 (R: vgl. Joh 8, 12); Mt 11, 16-19
Mit wem soll ich diese Generation vergleichen? Sie gleicht Kindern, die auf den Marktplätzen sitzen und anderen zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte gespielt und ihr habt nicht getanzt; wir haben die Totenklage angestimmt und ihr habt euch nicht an die Brust geschlagen. Denn Johannes ist gekommen, er isst nicht und trinkt nicht und sie sagen: Er hat einen Dämon. Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt und sie sagen: Siehe, ein Fresser und Säufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit durch ihre Taten Recht bekommen.
10.12. Freitag der 2. Woche im Advent [II]
Jesus bietet uns die Weisheit des Vaters an. Wer seine Wunder der Liebe für die Leidenden sieht, erkennt, dass er gerecht ist, das heißt vom Vater kommt. Wer ihn nicht erkennt, ist entweder unwissend oder hat böse Absichten. Hören wir auf Jesus, seine Worte sind kein sinnloses Geschwätz.