Mein Kind, geh und arbeite heute im Weinberg
Mt 21, 28
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
Zef 3, 1-2.9-13; Ps 34, 2-3.6-7.17-18.19-23 (R: vgl. 7); Mt 21, 28-32
Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: Mein Kind, geh und arbeite heute im Weinberg! Er antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn und er ging hinaus. Da wandte er sich an den zweiten und sagte zu ihm dasselbe. Dieser antwortete: Ja, Herr – und ging nicht hin. Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt? Sie antworteten: Der erste. Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, ich sage euch: Die Zöllner und die Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr. Denn Johannes ist zu euch gekommen auf dem Weg der Gerechtigkeit und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt.
14.12. Dienstag der 3. Woche im Advent [III]
Um die Adventszeit auf richtige Weise zu leben, hören wir ein Gleichnis Jesu. Zwei Söhne antworten dem Vater auf andere Art und benehmen sich unterschiedlich. Man soll nicht dem zuerst Gesagten Glauben schenken, denn die Meinung kann sich ändern. Besser verhält sich daher der zweite Sohn. Die Sünder können umkehren, Gerechte nicht.