Dieser ist es, von dem geschrieben steht: Siehe, ich sende meinen Boten vor dir
Lk 7, 27
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
Jes 54, 1-10; Ps 30, 2 u. 4.5-6b.6cdu. 12au. 13b (R: vgl. 2ab); Lk 7, 24-30
Als die Boten des Johannes weggegangen waren, begann Jesus zu der Menge über Johannes zu reden: Was habt ihr denn sehen wollen, als ihr in die Wüste hinausgegangen seid? Ein Schilfrohr, das im Wind schwankt? Oder was habt ihr sehen wollen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Mann in feiner Kleidung? Siehe, Leute, die sich prächtig kleiden und üppig leben, findet man in den Palästen der Könige. Oder wozu seid ihr hinausgegangen? Um einen Propheten zu sehen? Ja, ich sage euch: Sogar mehr als einen Propheten. Dieser ist es, von dem geschrieben steht: Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg vor dir bahnen wird. Ich sage euch: Unter den von einer Frau Geborenen gibt es keinen größeren als Johannes; doch der Kleinste im Reich Gottes ist größer als er. Das ganze Volk, das Johannes hörte, und selbst die Zöllner gaben Gott Recht und ließen sich mit der Taufe des Johannes taufen. Doch die Pharisäer und die Gesetzeslehrer haben den Willen Gottes für sich selbst abgelehnt und sich von Johannes nicht taufen lassen.
16.12. Donnerstag der 3. Woche im Advent [III]
Jesus spricht gerne und gut über das Wirken von Johannes dem Täufer. Dieser hat Jesus im Volk bekannt gemacht und ihn bezeugt. Jesus stellt sich nicht selbst vor, so wie es jene tun, die uns beeinflussen wollen. Jesus spricht über sich, basierend auf dem Wort und Werk von Johannes dem Täufer. Wer diesem nicht glaubt, verlässt sich auch auf Jesus nicht.