In der Wüste bahnt den Weg des HERRN
Jes 40, 3
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
Jes 40, 1-11; Ps 96, 1-2.3 u. 10ac.11-12.13 (R: vgl. Jes 40, 10); Mt 18, 12-14
Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück, geht hin und sucht das verirrte? Und wenn er es findet – Amen, ich sage euch: Er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verloren geht.
7.12. Dienstag der 2. Woche im Advent [II]
Eine Wüste ist eine Gegend ohne Leben, die wir nur mit Gefahr, Durst, Hunger und Einsamkeit in Verbindung bringen. Auch die Welt, in der wir leben, ist eine Wüste, ohne Freude, Reinheit und Selbstlosigkeit. Trotzdem bereiten wir auf der Welt den ebenen, geraden Weg für den vor, der kommt. Unsere Armut wird ihn nicht davon abhalten.