Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich
Lk 13, 12
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
Eph 4, 32 – 5, 8; Ps 1, 1-2.3.4 u. 6 (R: Eph 5, 1); Lk 13, 10-17
Am Sabbat lehrte Jesus in einer Synagoge. Und siehe, da war eine Frau, die seit achtzehn Jahren krank war, weil sie von einem Geist geplagt wurde; sie war ganz verkrümmt und konnte nicht mehr aufrecht gehen. Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sagte: Frau, du bist von deinem Leiden erlöst. Und er legte ihr die Hände auf. Im gleichen Augenblick richtete sie sich auf und pries Gott. Der Synagogenvorsteher aber war empört darüber, dass Jesus am Sabbat heilte, und sagte zu den Leuten: Sechs Tage sind zum Arbeiten da. Kommt also an diesen Tagen und lasst euch heilen, nicht am Sabbat! Der Herr erwiderte ihm: Ihr Heuchler! Bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe los und führt ihn zur Tränke? Diese Frau aber, die eine Tochter Abrahams ist und die der Satan schon seit achtzehn Jahren gefesselt hielt, sollte am Sabbat nicht davon befreit werden dürfen? Durch diese Worte wurden alle seine Gegner beschämt; das ganze Volk aber freute sich über all die großen Taten, die er vollbrachte.
24.10. Montag der 30. Woche im Jks. [II]
Jesus, heute siehst und rufst du mich, um bei dir zu sein. Dies wird meine Freude sein auch in Schwierigkeiten. Es wird meine Kraft sein, wenn dein Wort zu leben bedeutet, ein Kreuz zu tragen. Jesus, ich glaube an deine Liebe für mich!