Eine Stimme erscholl aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn
Mt 17, 5
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
Gen 12, 1-4a; Ps 33, 4-5.18-19.20 u. 22 (R: 22); 2 Tim 1, 8b-10; Mt 17, 1-9
Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elija und redeten mit Jesus. Und Petrus antwortete und sagte zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Noch während er redete, siehe, eine leuchtende Wolke überschattete sie und siehe, eine Stimme erscholl aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören. Als die Jünger das hörten, warfen sie sich mit dem Gesicht zu Boden und fürchteten sich sehr. Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf und fürchtet euch nicht! Und als sie aufblickten, sahen sie niemanden außer Jesus allein. Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemandem von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist!
5.3. Zweiter Fastensonntag [II] A
Die Fastenzeit bietet Gelegenheit, um mich in das Geheimnis des Todes und der Auferstehung Jesu zu vertiefen. Dazu ist der Glaube an Jesus notwendig, obwohl mich mein Ich und die Umstände daran hindern wollen. Wie den drei Jüngern auf dem Berg der Verklärung, schenkt mir das heutige Evangelium das beruhigende Wort: „Dies ist mein Sohn, hört auf ihn“. Jesus, lass mich auf dich, immer und ohne Furcht, hören.