Da erging in der Wüste das Wort Gottes an Johannes
Lk 3, 2
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
Bar 5, 1-9; Ps 126, 1-2b.2c-3.4-5.6 (R: 3); Phil 1, 4-6.8-11; Lk 3, 1-6
Es war im fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius; Pontius Pilatus war Statthalter von Judäa, Herodes Tetrarch von Galiläa, sein Bruder Philippus Tetrarch von Ituräa und der Trachonitis, Lysanias Tetrarch von Abilene; Hohepriester waren Hannas und Kajaphas. Da erging in der Wüste das Wort Gottes an Johannes, den Sohn des Zacharias. Und er zog in die Gegend am Jordan und verkündete dort überall die Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden, wie im Buch der Reden des Propheten Jesaja geschrieben steht: Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen! Jede Schlucht soll aufgefüllt und jeder Berg und Hügel abgetragen werden. Was krumm ist, soll gerade, was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden. Und alle Menschen werden das Heil Gottes schauen.
5.12. Zweiter Adventssonntag [II] C
Heute steht Johannes der Täufer, ein merkwürdiger Verkünder der Wahrheit, im Mittelpunkt der Lesungen.

Die Propheten kündigten ihn als Rufer in der Wüste an, um wachzurütteln und Hoffnung auf Rettung zu geben.

Zu seinen Lebzeiten gab es Herrscher, von denen jeder befreit werden wollte.

Johannes soll aber die Herzen durch Bekehrung und Buße vorbereiten auf die Ankunft dessen, der das Himmelreich repräsentiert.