Steh auf, nimm deine Liege und geh nach Hause
Mk 2, 11
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
1 Sam 8, 4-7.10-22a; Ps 89, 16-17.18-19 (R: 2a); Mk 2, 1-12
Als er nach einigen Tagen wieder nach Kafarnaum hineinging, wurde bekannt, dass er im Hause war. Und es versammelten sich so viele Menschen, dass nicht einmal mehr vor der Tür Platz war; und er verkündete ihnen das Wort. Da brachte man einen Gelähmten zu ihm, von vier Männern getragen. Weil sie ihn aber wegen der vielen Leute nicht bis zu Jesus bringen konnten, deckten sie dort, wo Jesus war, das Dach ab, schlugen die Decke durch und ließen den Gelähmten auf seiner Liege durch die Öffnung hinab. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! Einige Schriftgelehrte aber, die dort saßen, dachten in ihrem Herzen: Wie kann dieser Mensch so reden? Er lästert Gott. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott? Jesus erkannte sogleich in seinem Geist, dass sie so bei sich dachten, und sagte zu ihnen: Was für Gedanken habt ihr in euren Herzen? Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben! oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Liege und geh umher? Damit ihr aber erkennt, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, auf der Erde Sünden zu vergeben – sagte er zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Liege und geh nach Hause! Er stand sofort auf, nahm seine Liege und ging vor aller Augen weg. Da gerieten alle in Staunen; sie priesen Gott und sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen.
14.1. Freitag der 1. Woche im Jks. [I]
Jesus, wie bist du groß: nur mit einem Wort lässt du einen Gelähmten gehen. Jesus, du bist der Starke. Jene Liebe, die dich bis zum Kreuz geführt hat, befreit mich von der Sünde, von der Bindung mit dem Bösen und bringt mich wieder in jene Liebe, die mich gewollt und geschaffen hat: in das Herz des Vaters, dem Meer der Freude und des Friedens. Jesus, Leben meines Lebens!