Was er euch sagt, das tut
Joh 2, 5
BETRACHTUNG
EVANGELIUM
Jes 62, 1-5; Ps 96, 1-2.3-4.6-7.10 (R: vgl. 3a); 1 Kor 12, 4-11; Joh 2, 1-11    
Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungssitte der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter. Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand. Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist! Sie brachten es ihm. Dieser kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt. So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn.
16.1. 2. Sonntag im Jks. [II] C
Das Wasser, das zur Reinigung diente, stattdessen zur Hochzeitstafel zu bringen, war in den Augen der Diener eine Arbeit ohne jede Logik. Dank ihres Gehorsams konnte Jesus offenbaren, dass er der Messias ist. Danke, Jesus, für den Gehorsam, den du mir gegenüber deinem Wort und dem deiner Priester schenkst. Danke auch für das Werk der Vermittlung Mariens, deiner Mutter, in der ganzen Kirchengeschichte.